Fett ist der wichtigste Energieträger für euren Hund und darf deshalb nicht zu kurz kommen. Es gibt die Empfehlung, dass täglich zwischen 15% und 25% Fett im Futter enthalten sein sollen. Daher ist es ratsam, dass ihr gut durchzogenes Fleisch füttert und nicht ausschließlich Magerfleisch. Dennoch kann es sein, dass der Fettgehalt in euren Menüs zu gering ist. Auch wenn die Gesamtfuttermenge dem Gewicht eures Hundes entspricht, kann es sein dass er dadurch an Gewicht verliert.
Ich zeige euch hier anhand unseres Futterplans wie ihr den Fettbedarf bestimmt – aber keine Sorge, am Ende dieses Artikels findet ihr meinen kostenlosen BARF-Rechner, der die notwendige Fettzugabe in Gramm direkt angibt 🙂
Den Fettgehalt im Futter bestimmen:
Der Zielfettgehalt von ca. 20% bezieht sich auf den Fettanteil im Muskelfleisch. Unser aktuelles Muskelfleisch in Form von Ziegenmuskelfleisch hat laut Packung einen Fettgehalt von 15,5%.
Täglicher Anteil Muskelfleisch 175g – davon 15,5% Fett, also 27,13g
Für 20% fehlen uns also noch 4,5%, das heißt 7,8 g Fett = rund 8 g Fett zusätzlich.
Wenn der Fettgehalt dauerhaft zu niedrig ist, kann es sein, dass der Hund abnehmen bzw. seine Energie nicht primär aus Fett gewinnen kann, sondern müsste sie aus Proteinen gewinnen. Das führt zum Anfallen von unerwünschten Stoffwechselnebenprodukten, wie z.B. Ammoniak – diese müssten über die Niere verstoffwechselt werden und belasten diese. Außerdem ist die Energiegewinnung deutlich ineffektiver – der Hund nimmt ab!
